FAQ - Bereich: Hilfe und häufig gestellte Fragen zu den Fräsen:
|
Viele Kunden haben immer Angst, dass nur ein Wagen in der X- bzw. Z-Führung der P1 die Belastung nicht aushält. Sehen Sie sich das Kugellager mal an. Dort wird dargestellt, wie z.B. 170 kg radiale Last auf die Kugeln verteilt wird (bei einem dünnen Alulagersitz). Diese gesamte Last wird von 5 Kugeln aufgenommen. In der Mitte die gleiche Belastung eines Kugelumlaufwagens. Die Last verteilt sich auf alle Kugeln (17 Stück). So ein Kugelumlaufwagen ist nur ein Kugellager, das eben gerade ausgerichtet ist (linear und nicht rund). Jede dieser Kugeln könnte so wie beim Kugellager oben z.B. 90 kg tragen. Was bei dieser Betrachtung dann 1530 kg sind. Die Maximalbelastung dieses Wagens beträgt aber weit mehr. Beschreibung unter > Info über den Fräsenbausatz der P1 > hier |
|
Die überarbeiteten Aufbauanleitungen der Maschinen >>> P1 >>> P2 ! Die Spindeln sind bei Auslieferung in den langen Alu-Profilen untergebracht. ! Die Schrauben für die Befestigung der 25 mm Wagen (4 Stück pro Wagen) müssen 16 mm lang mit flachem Kopf und Sprengring sein. Auch alle Schrauben für die Schienenbefestigung haben einen flachen Kopf und Spezialsprengring. ! Die Winkel für die Befestigung der Antriebsplatten am
Frästisch sind manchmal nicht genau 90 Grad. Die Folge ist, dass die
Antriebsplatten nicht im rechten Winkel zum Frästisch stehen. Prüfen Sie bitte
diesen Winkel von genau 90 Grad, da sonst die Festlager und Loslager mit
ständig 1000 N belastet sind (ist nicht schlimm, die Lager halten das aus, aber
bei längerem Stillstand passen sich die Hülsen und Spindeln dieser Abweichung
an und Sie können einen „Schlag“ in die Spindeln bekommen). ! Ab sofort werden für die Vorspannung der Festlager in der X- und Y-Achse je zwei Kugellagertellerfedern parallel zueinander eingebaut (gleiche Einbaurichtung). Dadurch steigt die Vorspannung der Lager auf etwa 300 N. Normal genügt natürlich eine Feder, aber bei sehr hohen Beschleunigungen der Kugelumlaufantriebe gehe ich lieber auf die sichere Seite. Auch wird ja jetzt die P3 ausgearbeitet und dort sind zwei Federn Pflicht. Darum wird diese Bauweise jetzt auch gleich bei den anderen Maschinen eingeführt (alles gleich, dann braucht man nicht nachdenken). Die großen Kugellager des Festlagers "spielen" sich ja mit 300 N Druck, da diese das zehnfache dauerhaft aushalten. ! Wenn Sie die Maschine länger nicht betreiben, so fahren Sie die X-Achse und Y-Achse in die Mitte des Verfahrweges. Spindeln werden immer über längere Zeit vertikal gelagert. In der Maschine sind die Spindeln aber horizontal eingebaut und wenn die Maschine über längere Zeit nicht betrieben wird, können die langen Spindeln durchhängen (sich durch ihr Eigengewicht verbiegen). Natürlich haben da harte Kugelumlaufspindeln weniger Probleme wie Trapezgewindespindeln. Aber diese Leerfahrt ist für Sie keine Arbeit, darum machen Sie das bitte. ! Wenn Sie die Maschine schon vor den ersten Testfräsungen verstärken wissen Sie nicht, welche Leistung die originale EMS-Maschine eigentlich hat. Verstärkungen an der falschen Stelle können das Gegenteil bewirken, es geht ja hauptsächlich um das Schwingungsverhalten der Maschine, das gute oder schlechte Fräsergebnisse bringt. Wenn Sie kein fundiertes Wissen über diese Konstruktionen haben, dann lassen Sie die Maschinen so wie diese sind. Auch haben Sie ja dann keine originale Maschine mehr und wie soll ich Ihnen dann bei Problemen noch helfen. Wenn Sie Verstärkungen anbringen wollen, so teilen Sie mir diese bitte kurz mit, dann werden wir sehen, ob das was bringt oder nicht. ! Wenn Sie Fräsversuche in Stahl machen, so spricht da nichts dagegen (der Maschine ist das egal). Bedenken Sie aber, wenn Sie eine einfache Spindel wie eine Suhner, Kress usw. verwenden, können die Lager dieser Spindel Schaden nehmen. Wenn Stahl, dann bitte mit der richtigen Spindel, die das auch aushält. Wenn Sie mit dieser Bauart meiner Fräsmaschinen Stahl fräsen wollen, brauchen Sie genügend Wissen bzw. Erfahrung und eine super Frässpindel! Wenn Sie ohne Schmierung und mit über 10000 U/min mit einem HSS-Fräser in Stahl "rein gehen", dann wird dieser seine Schneiden verlieren und über das Material gleiten. Dabei entsteht dann ein Druck auf die Z-Achse von mehr als 2000 N (200 kg). Den Führungen der Maschinen ist das egal - Sie können durch Fehlbedienung der Maschinen nichts zerstören - so sind alle Maschinen gebaut (die Führungen halten Tonnen aus). Aber Sie werden erleben, wie eine 80 kg schwere Maschine nicht nur auf ihrem Standort zu wandern beginnt, sondern fast abhebt - ein fürchterliches Erlebnis, das aber jeder Bediener einer Fräse mal haben sollte (einfach mal rein ins "Volle", das macht Spaß und die Spindellager freuen sich "besonders"! ! Machen
Sie mit den Trapezgewindemuttern keine Motorteste wie bei PCNC möglich mit sehr hoher
Geschwindigkeit über lange Zeit. Bei diesen
Drehzahlen und der Zeit wird die Spindel und die Mutter zu heiß. Meine Muttern
sind ja vorgespannt und haben darum eine gewisse Reibung, die aber
für eine Funktion ohne Umkehrspiel einfach nötig ist. Beim normalen Fräsen haben Sie ja nur
maximal 20 % der Oberflächenbelastung die zur Erwärmung führt, wie beim
Motortest. 60 mm/sec (entspricht im
Gewinde etwa 750 mm Gleitweg pro Sekunde). Das ist kurzfristig und geschmiert nicht
schlimm (Zustellung zum Werkstück usw.), aber im Dauerbetrieb beim Motortest
(immer über die gleiche Stelle der Spindel, die natürlich auch heiß wird) überhitzt der Kunststoff
der Mutter. Bei
meinen Angaben steht überall „Verfahrgeschwindigkeit“ beim Fräsen und nicht dauerlauffähig
bis 60 mm/sec. Wenn Sie Bilder Fräsen so entspricht das natürlich auch
einem „Motortest“. Darum bleiben Sie mit der Geschwindigkeit in vernünftigen
Grenzen. Dieses Fräsen von Bildern usw. stellt eine sehr hohe Belastung in
Bezug auf Abnützung der Teile jeder Fräse dar. Wo beim normalen Fräsen „Meter“
gefahren werden, werden dort schon fast „Kilometer“ gefahren. ! Stark durch Schwingungen belastete Schrauben sollten Sie chemisch sichern. Entweder durch Schraubensicherung irgend einer Firma (z.B. Loctite 221), oder Sie verwenden einfach normalen Kunstharzlack oder Patex-Klebstoff usw., das genügt auch.
|
Montage der langen Y-Spindel:
Reihenfolge
der Montage: |
|
Info zur neuesten
Bauform der Tr-Mutter ( "meine Lieblingsmutter" ;-): |
|
Der Aufbau mit Aluprofilen usw.. |
|
Wer sucht, der findet. Links ein Bild einer Kundenreklamation. Wie gesagt, Aluprofile sind nicht perfekt und nicht mit gefrästen Linearführungsaufnahmen zu vergleichen. Natürlich sehe ich mich auch am Markt um, aber selbst bei den besten Profilen wie in den anderen Bildern sehen Sie schon Ungenauigkeiten mit dem blosem Auge. Die Auflageflächen sind eingefallen und das liegt an der normalen Schrumpfung nach dem Stangenguss. Was bedeutet das für den Aufbau von Fräsen mit solchen Profilen? Für Sie als Modellbauer eigentlich nichts, da derlei Ungenauigkeit sich nach dem Aufbau nur unwesentlich oder garnicht auf die Genauigkeit der Fräsergebnisse niederschlägt. |
|
Bei den Profilen ist fertigungsbedingt eine Seite etwa eben (1) und an der anderen Seite fallen die Nuten leicht ein (2). Die gerade Seite kommt innen rein und an die Nut (2) wird die Linearführung angeschraubt. Die Linearführung liegt ja beidseitig nur etwa 4 mm auf und somit spielt die Schräge in diesem Bereich mit 0,02 mm keine Rolle. Diese Schräge ist ja über die ganze Länge des Profils gleich. Natürlich ist das Bild rechts total übertrieben gezeichnet, es geht nur um 0,1 mm über den Bereich (2). Die Qualität der Profile selbst ist weit besser wie die DIN-Norm es vorschreibt. |
|
Mal eine Betrachtung zur Bedämpfung der Fräse bzw. der Profile
(auch bei Stahlfräsen ist dieses Thema sehr wichtig). |
Denken Sie an einen „Stoßdämpfer“, der ist ja auch nicht mit Mineralguss ausgegossen. Wenn Ihnen Sand zu kompliziert ist, dann nehmen Sie Trittschalldämpfung für Trockenbaudecken, Weizenkörner, Reis usw., eben alles was locker liegt und gegen die entstandene Schwingung wirkt. Einfach eine Plastiktüte damit füllen und in die Profile einbringen. Und immer nur zur halben Profilhöhe oder etwas darüber! Bei voller Füllung ist das Material verdichtet und kann nicht mehr arbeiten (statisch fest). Sie werden es mir sicher nicht glauben, aber durch die eingeleitete Schwingungsenergie einer Fräse wird die lose Füllung der Profile sogar warm. Je schwerer und je "loser", desto besser ist die Dämpfung (z.B. Kupfer.- oder Bleikugeln). >> denken Sie mal physikalisch. Machen Sie die Dämpfung der Profile auch mit unterschiedlichen Materialien bei gleichen Profilen mit gleicher Funktion, dann schwingen gleiche Profile bei unterschiedlichen Frequenzen und die Maschine bleibt ruhig. Rechts ein rückstoßfreier Hammer, der das oben Erklärte in etwa verkörpert. Eine „saubere“ Lösung ist auch, z.B. eine Baustahlstange (Durchmesser >12 mm) mit Schaumstoff zu umwickeln und diese dann in das Profil einzuführen (Moosgummi wirkt am besten). Dieser Stahl schwingt dann gegen die Schwingung des Profils und der Schaumstoff dient als Dämpfer (Stoßdämpfer der Massen). |
|
|
Das Anbringen der Linearführungen
der langen Achse: |
|
Worst Case 2D-Betrachtung
(schlechtester und ungünstigster Fall). |
| Die Summe der Fehler für dieses Werkstück beträgt im schlimmsten Fall also 0,212 mm. Die Frässpindel selbst und der elektrische Antrieb (Schrittmotor, Wellenkupplung und Microschrittfehler) wurden dabei noch nicht mal berücksichtigt und können auch noch mit etwa 0,05 mm zu Buche schlagen. Aber keine Angst ! Das ist ja eine Worst Case Betrachtung und normal sind es viel weniger Fehler. Ich wollte Ihnen nur klar machen auf was es ankommt und wo sich die "kleinen" Fehler verstecken. Diese Betrachtung gilt natürlich für alle Maschinen aller Hersteller und nicht nur für meine Fräsen! Führungen mit Stahlwellen oder Rollen haben da noch ganz andere Werte. Wenn Sie es sich also nicht zutrauen eine Maschine exakt aufzubauen, sollten Sie keinen Bausatz kaufen! Ob Sie es glauben oder nicht, die in die Maschinen eingebauten Trapezgewindespindeln sind hoch genau und die Trapezmuttern der P1 bzw. P2 laufen praktisch spielfrei. Diese Trapezgewindeantriebe sind preislich normalen Kugelumlaufantrieben wie diese z.B. bei ebay angeboten werden in der Genauigkeit weit überlegen. Normale Kugelumlaufmuttern unter 100 Euro haben ein Umkehrspiel zwischen 0,03 und 0,08 mm (Genauigkeit C7 ist etwa 0,05 mm). Die verbauten NEFF-Kugelumlaufmuttern haben nur so ein kleines Umkehrspiel (< 0,02 mm), da jede Mutter auf ihre Spindel eingestellt wird (ein echt großer Aufwand). Normal haben diese Muttern auch bis 0,05 mm Umkehrspiel. |
|
Wie genau kann man mit der P1
bzw. P2 fräsen? |
|
Eine andere Betrachtung einer
Portalfräse: |
|
Nicht statisch, sondern eine dynamische
Betrachtung: |
|
Noch mal dynamisch betrachtet: |
|
Die Einstellung und Überprüfung
der
Fräse nach dem Aufbau: Aus dieser Erkenntnis heraus arbeite ich nur noch mit Winkel und Wasserwaage (Maschinenwasserwaage mit 0,02 oder 0,04 mm pro Strich und Meter). Ein Winkel hat in sich selbst einen genauen Bezug und eine Wasserwaage hat egal wo ich diese ansetze immer den gleichen Bezug (die Mutter Erde). Aber auch dieses Ausrichten der Maschine ist nur bis zu einer gewissen Genauigkeit möglich. Zuerst wird der Fräsisch leicht überfräst. Also messen Sie als erstes den Abstand der Opferplatte links und rechts an der X-Führung und richten diese nach der Opferplatte am Tisch aus. Noch besser, Sie messen von den Führungswagen oder noch besser von den Y-Schienen hoch zur X-Führung (die langen Führungen müssen natürlich absolut gerade in ihrer Höhe montiert sein). Beide Seiten müssen absolut gleich hoch sein. Dann muss als erste Tat die Opferplatte überfräst werden (die ganze Fläche etwa 0,3 mm tief). Schon an den inneren Rändern und der Fläche ist dann zu erkennen, wie genau der Tisch in der Höhe zum Portal steht und wie rechtwinkelig das Portal zum Maschinentisch steht. Darum auch die starke X-Schiene, da diese als zentrales Bauteil für die Genauigkeit der Fräse verantwortlich ist. Genauer geht ja immer, aber so starke Schienen haben schon eine sehr hohe Genauigkeit. Normal ist die Materialstärke ja an jeder Stelle des Tisches gleich. Wenn also Bereiche der Opferplatte vom Fräser nicht erreicht werden (eine Delle), so prüfen Sie bitte zuerst noch mal die Geradheit der Frästischoberfläche (den Grundaufbau der Aluprofile und die Ausrichtung der langen Y-Schienen). Einmal überfräst, bleibt der Tisch dann zunächst auch so (wenn alle Einstellungen stimmen können Sie zum Schluß den Tisch noch mal überfräsen). Die Z-Höhe ist jetzt auf dem ganzen Tisch gleich, egal wie gut die Z-Achse ausgerichtet ist. Dann spannen Sie eine Platte (Aluplatte oder Holzplatte) auf den Tisch auf. Stärke etwa 15 mm und etwa 200 x 200 mm und überfräse diese an den Seiten im Quadrat (zur Not geht auch eine dünnere Holzplatte usw., aber verwenden Sie einen starken Fräser mit mindestens 6 mm Durchmesser (8 mm ist ideal)). Messen Sie nun dieses Quadrat nach. Wenn Sie keinen genauen Winkel haben, dann fräsen Sie eine zweite Platte und legen diese (auf Umschlag - Oberseite auf Oberseite) auf die erste Platte. Haben Sie einen Winkelfehler der Y- zur X-Achse, so sehen Sie das dann sofort und auch die Größe des Fehlers auf 200 mm (je größer das Quadrat ist, desto besser erkennen Sie den Fehler). Die lange Achse ist ja nicht einstellbar, somit sind dann Winkelfehler an dieser Fräsung am Portal zu verändern (an der Querverbindung der Wangen unten). Ein genauer Winkel genügt natürlich auch um Fehler zu erkennen. Somit ist auch die X-Achse perfekt. Die Rechtwinkeligkeit der Z-Achse ist am schwierigsten zu testen. Die Tischfläche ist ja jetzt „gerade“, somit können Sie zunächst die Rechwinkeligkeit der Z-Führungen zum Tisch messen (den rechten Winkel der X- zur Z-Achse müssen Sie ja schon bei der Vormontage absolut genau gemacht haben, und somit sollte das stimmen. Spannen Sie in den Fräsmotor einen langen Bohrer oder genaues Rundmaterial mit mindestens 60 mm Länge ein. Nun einen Winkel von der Fräsfläche an diesen Bohrer legen und die Z-Achse rechtwinkelig zum Tisch einstellen. Wenn Sie eine Chinaspindel verwenden, können Sie auch am Gehäuse dieser Spindel die Rechtwinkeligkeit zum Frästisch testen. Grundvoraussetzung für eine senkrechte Z-Achse sind aber zunächst die Z-Linearführungen, die zuerst eingemessen werden müssen. An keinem Punkt dieser Einstellungen wurde eine Messuhr benötigt, es genügt immer ein genauer Winkel und/oder eine Testfräsung. Wenn Sie fertig sind überfräsen Sie einfach mal eine Platte. An der Oberfläche erkennen Sie dann sofort, ob Ihr Fräser senkrecht über der Fräsfläche steht (eine Aluplatte ist dazu ideal und der Fräserdurchmesser sollte so groß wie möglich sein). |
|
Eine andere Möglichkeit der 90 Grad
Prüfung der X und Y-Achse: |
|
Das Planfräsen ist für jede Fräse die größte Herausforderung überhaupt. Im Bild sehen Sie eine Fräsfläche die von einem leicht geneigten Fräser bearbeitet wurde. Der Fräser geht vorne im Halbkreis in das Material, aber von den Schneiden im hinteren Bereich sieht man keine Berührung des Materials (dieser Neigungswinkel wurde für dieses Bild programmiert, darum ist der Winkel immer in Richtung des Vorschubs). Dieser minimale Neigungswinkel des Fräsers verursacht zwischen den Fräsbahnen eine Erhöhung (rot). Darum richten Sie den Fräsmotorhalter exakt an der Fräsfläche (Maschinenbett) aus (schon beim Aufbau über alle Achsen). Da muss wirklich alles stimmen ! Schon Abweichungen von 3/100 mm führen zu schlechten Ergebnissen! Der Fräser muss absolut senkrecht über der Fräsfläche stehen ! |
|
Die Frage eines Kunden: |
|
Meine Antwort: Was wollen
Sie denn messen? Die Fräse arbeitet genauer wie normale Messmittel
auf diese Länge. Richten Sie alle Achsen genau im Winkel aus. Bauen
Sie die Schalter für Nullposition an, so dass diese auch überfahren
werden können. Sie stellen den Nullpunkt nicht mit den Schaltern
ein, sondern über den Offset von der Schalterposition ausgehend
im Programm. Machen Sie sich Anschläge für X/Y-Null auf dem Frästisch
aus Alu (kein Stahl!). Ab jetzt bestimmt die Fräse, wo Null ist!
Überfräsen Sie diese Anschäge, dass die Fräse ihren eigenen Nullpunkt
in X/Y macht. Fräsen Sie an der Anschlagposition zuerst etwas tiefer
in die Holzplatte, damit Späne an der unteren Ecke nicht "auftragen
- es entsteht ein Spalt zwischen Platte und Anschlag". Sie
müssen diese Ecke reinigen können! Schraubstock - für was??? Nehmen
Sie eine T-Nutplatte die Sie auf der Fräsfläch großflächig aufspannen können
und spannen Sie dort Ihre kleinen Alu-Bauteile über Gleitsteine ab. Diese Platte,
z.B. 300 x 300 mm können Sie dann komplett auf dem Tisch abspannen
in X/Y-Null an den Anschlägen. Machen Sie sich Aufspannhilfen! Wenn
diese T-Nut-Platte wieder entfernt ist, können Sie wieder die ganze
Fräsfläche für große Projekte nutzen. Darum auch eine Holzopferplatte,
die eigentlich alle Ansprüche erfüllt. Ich
baue ganze Fräsen auf meiner CNC und ich benötige keinen Schraubstock!
|
|
Wichtig ist natürlich der Rundlauf
des Fräsers selbst. Billige Spindeln können einen Fehler bis zu
5/100 mm am Fräser bewirken und auch Schmutz im Spannkonus usw. hat
große Ungenauigkeiten zur Folge! Hauptsächlich sind billige
Spannwerkzeuge an Ungenauigkeiten schuld. Mein Erfahrung ist, je
größer der Konus, desto genauer wird dieser. |
|
Testen Sie den Rundlauf dynamisch. Dazu stellen Sie am Fräsmotor die kleinste Drehzahl ein. Wenn Sie nur einen Schraubenzieher haben so geben Sie etwas Öl darauf, besser ist Aluminium oder noch besser ein Bleistift (Holz). Lassen Sie den Motor laufen und berühren Sie den Schaft des Fräsers (je länger der Schaft aus der Spannung ragt, desto besser - weit unten testen). Sie dürfen keinerlei Unwucht feststellen! Der Bleistift darf nicht "schwingen". |
|
Grundvoraussetzung ist natürlich, dass alles ohne Späne und total sauber ist! Pressluft ist für diese reinigende Aufgabe natürlich klasse. |
|
Ganz wichtig ist, dass der Fräser so kurz wie möglich aus der Hülse ragt. Im Bild ist es ein 8 mm Fräser der nur 20 mm herausragt. Den Fräser immer der Frästiefe anpassen und nicht weiter heraus stehen lassen. Verwenden Sie keine "Spielzeugfräser"
so um die 0,8 bis 1,5 mm Durchmesser für Arbeiten in Metall. Mit
etwa 4 bis 6 mm Durchmesser des Fräsers erreichen Sie die höchste
Genauigkeit der Fräsungen. |
|
Mal so eine Betrachtung der Späne. So etwas wie ganz links hat weniger mit Fräsen zu tun. Im mittleren Bild sehen Sie Späne von meiner Fräse bei 8 mm Fräser (eine Seite geschnitten und glänzend, die andere Seite gestaucht und stumpf). So sehen die Späne bei einem Zweischneider mit 8 mm Durchmesser und 14000 U/min bei 400 mm/min Vorschub bei 2 mm Zustellung aus. Natürlich kann die P1 bzw. die P2 das auch. |
|
Helfen Sie Ihrer Spindel bei großen Löchern usw.. Bohren Sie an der Bohrmaschine vor (einfach das Zentrum des Loches entfernen, muss ja nicht schön sein). Das Eintauchen in das Material mag weder der Fräser, noch Ihre Spindel. Durch das Vorbohren können Sie echt viel Geld sparen (neuer Fräser, neue Spindellager). |
|
Ein Beispiel einer Fräsung einer Konkurrenzfräse: So sollte und darf eine Kreistasche natürlich nicht aussehen. Diese Tasche wurde entweder mit einer Steuerung mit Halbschrittauflösung gefräst, oder die Maschine selbst schwingt sehr stark. Und mit so einem Film machen die Werbung......... Machen Sie minimal 1/8 Schritt oder 1/10 Schritt-Auflösung wenn Sie in Alu arbeiten. |
|
Oben Bilder von Fräsungen der P1
mit Trapezgewindespindeln und 8 mm Zweischneider als Fräser. Vorschub
500 mm/min. Die Kreistaschen sind 40 mm im Durchmesser.
Links mit 12000 U/min ohne Schlichten (90 % Überlappung und pro
Zustellung 1,5 mm tiefer). In der Mitte die gleiche Tasche mit 20000
U/min gefräst. Hohe Drehzahl hat schon ihre Vorteile. Rechts sehen Sie eine Fräsung einer Profimaschine von Seibold
& Partner (Fräsmotorhalter mit Rz etwa 2). Wenn ich die mittlere
Tasche noch feinschlichten würde, käme ich auf eine Rz von unter
5. Die Aluteile links sind Abfallstücke und nur zum Testen,
normal ist mein Material natürlich besser. Meine P1 läuft im 1/8
Schritt, und das ist bei den Fräsungen sogar noch zu sehen. Aber
mit 1/16 Schritt wird die Fräse doch sehr langsam (bei 1,7 Nm-Motoren).
Es ist eben immer ein Kompromiss zwischen Fräsergebnis und Schnelligkeit
der Maschine. |
| Thema Bohren: Wenn Sie viel Bohren ( Tiefe >> 6 mm) sollten Sie eine Kugelumlaufspindel in der Z-Achse einsetzen. Die 6 mm schaffen Sie in einem Zug. Tiefenbohrungen mit einer CNC erfordern sehr hohe Geschwindigkeiten im Rückzug des Bohrers und der erneuten Zustellung. Sie können ein Loch mit z.B. 40 mm Tiefe nicht einfach bohren, sondern müssen immer wieder nach z.B. weiteren 5 mm Zustellung den Bohrer aus dem Loch ziehen, damit dieser frei von Spänen wird. Dieses Hin und Her erfordert hohe Verfahrgeschwindigkeit. Ich rede hier nicht von mormalen Bohrerdrehahlen (8000 / Bohrerdurchmesser), sondern von Spindeldrehzahlen bei etwa > 9000 U/min. Und da müssen Sie den Bohrer immer wieder "freimachen" von Spänen. Also, schnell eintauchen, normal bohren, dann wieder sehr schnell raus und wieder schnell rein, dann wieder normal bohren usw.......... |
|
Rechts zwei Möglichkeiten
eine Chinaspindel mit 80 mm Durchmesser zu spannen. Die linke Halterung
können Sie bei der Firma Haase erwerben. Die Halter rechts habe
ich für einen Kunden gemacht. Die Teile rechts sind mit meiner Fräse
mit Tr.-Spindeln 16x4 mm und geteilten Tr.-Muttern der EMS-P1 gefräst. |
|
Es sind also beide Befestigungsarten wie oben gezeigt eigentlich falsch. Diese Spindel sollte mit zwei Halterungen befestigt werden. Eine Halterung unten am schwarzen Ring (Bund des Lagers) mit Erweiterung auf 80 mm gefräst (Eine Halterung unten die das Lager und den Motor gleichzeitig umfaßt 60/80 mm und eine Halterung weiter oben). Das Problem ist aber dann, dass der Fräsmotor in der Höhe fixiert ist und nicht in der Höhe verschoben werden kann. Darum liefere ich bei einer Nachfrage nach Halterungen für diesen Fräsmotor Halterungen mit 80 mm Loch aus. So kann der Kunde den Motor in der Höhe einrichten. Auch haben manche Hersteller solcher Spindeln Probleme mit der Klemmung der Spindel an den Lagern und dem Motor gleichzeitig, da diese Teile nicht genau zentrisch gefertigt sind. Darum ist es besser, diese Spindeln am 80 mm Motorkörper zu befestigen. Die Befestigungsfläche rund um den Motor sollte dabei nicht unter 3000 qmm sein, da sonst der Druck auf den Motor punktuell zu groß wird (Herstellerangabe). |
|
Grundvoraussetzung für die Genauigkeit ist der richtige Aufbau der Fräse (speziell der Festlager). Bei der langen Y-Achse müssen beim Festlager beide Kugellager an der Antriebsplatte voll anstehen. Wenn Sie das Kugellager der inneren Lagerschale zu weit eingepresst haben, so wandert dieses in Richtung Antriebsplatte und die Vorspannung der Lager geht verlorn. Lieber nicht ganz einpressen, da bei der Montage das Lager durch das Anschrauben der Lagerschalen dann sowieso in die Lagerschale gepresst wird. Wenn Ihnen etwas "komisch" vorkommt, stellen Sie dieses Lager noch mal ein (natürlich auch alle anderen Festlager). |
|
Bei der X und Z-Achse muss das Kugellager voll bis zum Bund der Lagerschale eingepresst werden (nicht bündig mit der Lagerschale, da das Kugellager leicht in die Lagerschale eintaucht). Wird dies nicht gemacht, arbeitet sich das Lager im Betrieb in Richtung Bund und die Vorspannung des Festlagers stimmt nicht mehr. Auch die Kugellagertellerfeder kann das dann nicht mehr ausgleichen. Dass die Wellenkupplungen richtig fest angezogen sind, versteht sich von selbst. |
Probleme mit den Zahnriemen?
|
Das Testen der Vorspannung des Riemens im Bild Mitte. Wenn Sie am Punkt A drücken, sollte sich Punkt B fast nicht mehr nach oben bewegen. Wenn Sie oben den Riemen einen Zentimeter durchdrücken (mehr sollten Sie mit etwa 5 kg ja nicht schaffen), so sollte sich der untere Riemen maximal 0,3 mm heben (besser noch < 0,2 mm). Im Bild ist ja die Antriebsplatte der P4 mit einem 1400 mm langen Riemen. Ist der Riemen kürzer, sind die Wege natürlich kleiner. Die Riemenspannung muss schon sehr hoch sein um die Genauigkeit des Antriebs zu erzielen. Machen Sie maximal 15 kg Zahnriemenvorspannung (10 kg sind ideal, also in Riemenrichtung und nicht beim Drücken durch Ihren Finger!). Ab 20 kg Vorspannung wird der Riemen zerstört. Spannen Sie den Riemen nicht nach, dieses System läuft sich ein und verändert sich nicht mehr. Sie können den Druck ja mal über das Seileckverfahren ausrechnen. Im Bild rechts wird dargestellt, dass der Schrittmotorhalter natürlich sehr genau ausgerichtet sein muss. So ein Kugellager läuft bei einem neun Riemen wie ein Rad Ihres Autos auf der Fahrbahn. Stimmt die Fahrtrichtung nicht sehr genau, so wird der Riemen nach außen wandern und "abgeschmissen" werden. Die Kugellager haben ja keine Bordscheibe, wo der Zahnriemen anlaufen kann. Die Löcher in der Platte sind CNC-gebohrt, darum lassen Sie die losen Schrauben vorne an den Bohrlöchern anstehen und ziehen Sie dann den Schrittmotorhalter an, dann dürfte alles stimmen. |
|
Mal zum Thema Zahnriemenantrieb. Zahnriemen müssen schon sehr hoch gespannt werden, dass diese genau arbeiten. Sind Zahnriemen zu wenig gespannt, so treten Ungenauigkeiten auf. Hören Sie sich mal das Video an (die " Wellen im Ton! "): http://www.youtube.com/watch?v=PzatrDOdDEo Nur durch genügend und richtiger Vorspannung ist eben ein Zahnriemen zu betreiben. So hat ein HTD 5 mit 10 mm Breite eine Minimalvorspannung von 10 Kg. Auch haben Zahnriemen, egal ob aus Stahl oder mit Glasfaserzugstrang ein gewisses Setzungsverhalten und sollten nach etwa 2 Monaten nachgespannt werden. Wenn Sie keine Lust dazu haben, so spannen Sie den Zahnriemen schon bei der Montage etwas stärker vor. Rechts ein Bild, wie sich diese "Wellen" der ungenügenden Vorspannung auf die Oberfläche auswirken. Wenn Sie am Zahnriemen "zupfen" so klingt dieser schon fast wie eine Gitarrenseite, natürlich im Bass-Bereich. Sie können sich sicher vorstellen, wenn Sie einen Schrittmotor nur mit Abstandsröllchen usw. befestigt wird, was dann mit der Genauigkeit ist - so etwas geht einfach nicht. Die Lager der EMS-Maschinen halten jegliche Vorspannung des Zahnriemens aus - bis der Riemen reißt........ |
|
Wenn der Zahnriemen wie oben im Bild sehr lang wird (wie bei der P4) ist es besser statt normalen Kugellagern solche Führungsrollen mit Bordscheibe zu benutzen. |
|
Welche Schrittmotore und Steuerung Sie verwenden, richtet sich nach Ihren Bedürfnissen. Als Schrittmotor können Sie natürlich jeden guten und mikroschrittfähigen Motor einsetzen wie z.B. ST5918L3008 oder 23H276-42-4A. Oder Sie kaufen Motore, wie diese von http://www.benezan-electronics.de angeboten werden. Wenn Sie Trapezgewindeantriebe verwenden, können Sie natürlich nicht so schnell fahren, wie mit Kugelumlaufspindeln. Vorgespannte Trapezgewindemuttern benötigen immer etwas Reibung (etwa 0,1 Nm) und Schrittmotore verlieren bei höherer Drehzahl enorm an Drehmoment. Ein guter 2 Nm Motor hat bei 1000 U/min etwa noch 0,5 Nm. Drehen Sie den Motor dann noch schneller, kann dieser einfach stehen bleiben. Wenn Sie in der Z-Achse Kugelumlaufspindeln verwenden sollten Sie ab einem Gewicht des Fräsmotors von etwa 4 kg einen Motor mit stärkerer Selbsthaltung im stromlosen Zustand verwenden (damit diese Achse im ausgeschalteten Zustand nicht nach unten fährt). Diese Anforderung erfüllt der ST5918L3008 genau so wie der schnellere und bessere 60 mm / 5 Ampere Motor von Benezan. Alle diese Motore passen exakt auf den NEMA23 Schrittmotorhalter der Maschine, nur dass die größeren Motore eine 8 mm Welle haben. Die 4,2 Ampere Motore von Benezan (HS56-1442-03) sind für alle anderen Anwendungen geeignet und echt gut ( ruhiger Motorlauf ). |
60 mm Schrittmotor von Benezan |
Grundlegende Überlegungen sehen Sie hier: Schrittmotor Steuerung
|
Eine
gute Steuerung ist die halbe Maschine. Darum kaufen Sie Qualität!
Erkundigen Sie sich bei Roy Kloss
( Firma Sorotec ), der Sie sicher gut berät (hat er mir versprochen). |
Die Versorgungsspannung der Endstufen sollte
über 45 Volt sein. Dazu die richtigen, digitalen
Endstufen:
|
Der neue Leadshine Microstep Driver DM556
Info! Am SW 4 (Schalter 4) können Sie die 50 % Stromabsenkung im Stillstand einstellen. Wenn Sie diesen Schalter unter Strom aber einfach zweimal schnell hintereinander ein und wieder ausschalten, so stellen diese Endstufen intern die richtige Art der Bestromung für Ihre Motore ein, dieser Wert wird dann gespeichert ( nicht den Betriebsstrom, den bestimmen Sie! ). |
|
Oder gleich die Triple BEAST mit 48 Volt Netzteil:
|
Die Triple BEAST Steuerung. Diese Steuerung hat Power ohne Ende für eine kleine Hobby-Fräse - einfach gut! All-In-One Breakoutboard und drei Endstufen in einem kompakten Gehäuse. Bei einer Steigung von
4 mm und 1/10 Schritt haben Sie dann eine Auflösung von: 4 mm
/ 2000 Schritte = 0,002 mm pro Schritt. |
|
Bei der Y-Achse der neuen P3 sollten Sie eine
digitale Endstuft einsetzen, oder Sie arbeiten mit Servoantrieben.
Stellen Sie den Strom für die
Motore so ein, dass diese im Dauerbetrieb etwa 40 bis maximal 60 Grad warm werden
(Die Schrittmotore müssen warm werden, denn nur dann arbeiten diese
an ihrer Leistungsgrenze. Bleiben die Motore kalt, so haben Sie
zu wenig Strom eingestellt und die Motore arbeiten nicht mit voller
Leistung). |
|
Wie betätige ich die Schalter. Betrachten Sie mal Bild 1 und Bild 2. Der Unterschied ist die Schräge der Betätigung. Die Betätigung 2 ist dreimal so genau wie die Betätigung in Bild 1. Der Winkel ist steiler und so haben Sie bei wenig Weg der Achse eine große Betätigungsstrecke. Wenn die Rolle groß genug ist, können Sie auch mit einem 90 Grad Eck betätigen, wie auf meiner Fräse oben, das bringt die besten Ergebnisse. In Bild 3 wird im Schaltergegenlauf betätigt, das ist nicht so günstig, da sich die Schaltfahne des Schalters verkanten könnte und der Schalter würde zerstört. Genau wie die Betätigung in Bild 4, so etwas ist absolut tödlich!!! Einmal zu weit gefahren und der Schalter ist zerstört. Auch können Sie bei dieser Anordnung nicht in den Minusbereich fahren, was manchmal nötig ist. |
|
Der mechanische Aufbau der Betätigung ist sehr wichtig. Der Schalter links (1) hat einen sehr kleinen Schaltweg, darum ist die Schaltgenauigkeit sehr hoch. Der Schalter rechts (2) hat eine lange Schaltfahne und einen sehr großen Betätigungsweg. Achten Sie immer darauf, dass die eigentliche Schalterbetätigung so nahe wie möglich an der Rolle stattfindet oder direkt unter der Rolle ist (wie bei den Schaltern im Bild oben). Die Wiederholgenauigkeit eines guten Schalters liegt bei 1/8 Mikroschritteinstellung der Steuerung zumeist unter 5 ym (0,005 mm). |
|
Wenn Sie den Nullpunkt mit Initiatoren abfragen, so sollten Sie immer an einer Kante abfragen, wie bei den Bildern rechts. Auch kann die Maschine bei der Nullpunktsuche den Ini "überfahren" und es entsteht keine Kollision mit dem Initiator. Die Löcher für die Schraube zur Ini-Betätigung werden in Zukunft nicht mehr gemacht. Es ist besser an einer Kante der Mutter oder an der Linearführung selbst den Nullpunkt abzufragen (Ini = Initiator). |
|
Die Funktion
der Schalter z.B. bei PC-NC: Die Maschine fährt zum Nullpunkt und drückt den Schalter.
Je nach Geschwindigkeit überfährt dann die Maschine diesen Punkt und dann fährt
sie in die andere Richtung, bis der Schalter wieder frei wird. Es ist also nicht
das erste Betätigen des Schalters, das den Nullpunkt anzeigt, sondern das wieder
den Schalter freigeben. In diesem Fall wird also z.B. in diesen Achsen die Maschine
weitere 5 mm über den Schaltpunkt hinausfahren, was bei direktem Anfahren des Schalters (oberes
Bild Nummer 4)
dessen Zerstörung zur Folge hat. Noch mal der Ablauf. Die Maschine fährt den Schalter schnell an und merkt bei dessen Betätigung, dass dort der Nullpunkt sein müßte. Je nach Geschwindigkeit und eingestellter Rampe stoppt die Maschine über dem betätigten Schalter (was bis zu 5 mm weiterer Verfahrweg sein kann). Dann fährt die Maschine in die andere Richtung ganz langsam, bis der Schalter wieder freigegeben wird. Erst dieses Schalten zeigt der Steuerung den echten Nullpunkt an. Schnell anfahren (Eilgeschwindigkeit) - dann überfahren (je nach Rampe kommt die Maschine zur Ruhe) - dann wieder langsam freifahren (je langsamer, desto genauer wird der Nullpunkt). Darum muss jeder Schalter überfahrbar sein, ohne dass er dabei zerstört wird. Der Schalter schließt und dann beim Öffnen wird der Nullpunkt gespeichert. |
|
Wo kaufen Sie Kabel usw. günstig ein? Z.B. bei der Firma Conrad Elektronik. www.conrad.de Die Motorkabel sollten abgeschirmt sein was CY aussagt, auch sollten diese flexiebel sein was FD aussagt, 4G0,75 bedeutet 4 Adern mit je 0,75 qmm Querschnitt. Das ist z.B. die Bezeichnung eines solchen Kabels
für den Motor :
Als Schalter können Sie jeden guten Mikroschalter mit Rollenhebel usw.
nehmen z.B.
Conrad Bestellnummer 704679-29 |
|
Ein Foto von der X / Z-Führung meiner Fräse. Die Konstruktion ist nicht besonders gut, aber um das geht es nicht. Sehen Sie die Aluspäne an den Führungswagen? So etwas macht den Wagen nichts aus! Keine Angst, dadurch gehen die Wagen nicht kaputt. Besser ist natürlich Holz.- oder Kunststoffschmutz direkt am Abstreifer. Darum putzen Sie nicht ständig an diesen Wagen herum, Sie reiben nur die Späne unter die Abstreifer und machen alles nur noch schlechter. Schmieren Sie die Wagen nach Vorschrift ab und lassen Sie diese ansonsten in Ruhe. Die Konstrukteure der Wagen waren sicher keine Anfänger.
|
|
Frage: Welche Werkzeuge
benötige ich für den Aufbau? Im Bausatz sind alle Löcher gebohrt und alle Gewinde schon geschnitten. Als Werkzeug benötigen Sie nur Inbusschlüssel, Gabelschlüssel und eine Rohrzange (Wasserpumpenzange oder gleichwertige für die Montage der Kugelumlaufmuttern). Frage: Welche Qualität
hat der Bausatz? Frage: Mit was kann ich
die Oberfläche der Vollaluteile noch schöner machen? Frage: Einige Bohrungen bei der P2 sind ohne Sinn? Frage: Die Kugellager gehen sehr schwer auf die Lagerhülsen,
was tun? Frage: Kann man mit der P2 auch Stahl fräsen? Wenn Sie Umkehrspiel haben, so sind die Muttern sicher nicht richtig vorgespannt. Wenn Sie mit Ihrer Fräse mehr wie etwa 4000 mm/min fahren können, dann sind die Muttern zu locker vorgespannt (einfach mit Motortest des Steuerprogramms testen). Bei einer nötigen Verdrehkraft der Spindel (Stillstand zun Drehen) von maximal 0,10 Nm (Hebel von 10 cm mit 100 Gramm belastet) ist die Mutter richtig voreingestellt (technisch gesagt). Wenn Sie die Spindel mit den Fingerspitzen gerade noch drehen können, so stimmt die Einstellung auch (praktisch gesagt). Oder anders gesagt, wenn Sie die Spindel mit stromlosem Schrittmotor drehen, verspüren Sie die Gegenkraft des Motors. Spannen Sie nun die Mutter so vor, dass Sie die doppelte Kraft aufbringen müssen die Spindel zu drehen wie nur mit Motor. Das gilt für alle Bauarten der Trapezgewindemuttern. Schmiermittel für Trapezgewindeantriebe mit Kunststoffmuttern sind z.B.: Mobilgrease OGL 007 oder Mobilux EP 004 oder Mobil XHP Sie können die Muttern auch mit dem unten beschriebenen Fett für die Kugelumlaufspindeln Shell Alvania EP schmieren. Meine Maschine schmiere ich mit einem normalen Kugellagerfett (das Fett sollte "durchsichtig" bzw. "klar" sein). Noch ein Tipp für die geteilten Muttern. Spannen Sie die Mutter zunächst mit beiden Schrauben leicht vor, dann machen Sie die restliche Vorspannung nur mit einer Schraube. Dadurch kommt die Dynamik des Kunststoffs erst richtig zur Wirkung. Der "Deckel" der Mutter ist dann zwar leicht schief, aber die Mutter läuft sehr genau. Nach einem Jahr oder mehr wechseln Sie auf die andere Schraube mit der Vorspannung, dann benimmt sich die Mutter wieder wie neu. Verstanden? Meine Telefonnummer ist 01799171232 Frage: Welches Schmiermittel
verwende ich für die Kugelumlaufwagen und Kugelumlaufmuttern? Frage: Warum verfährt die Fräse mit Kugelumlaufspindeln
nur bis etwa 8000 mm/min
Geschwindigkeit im Eilgang? Frage: Wie genau und gerade
sind die Spindeln? Frage:
Welche Opferplatte verwende ich?
Frage: Ist
die Maschine CE-konform? WinPCNC-Grundeinstellungen sehen Sie hier: http://www.cnc-modellbau.net/winpc-nc-anleitung/index.html Geschwindigkeiten und Größe der Maschine usw. bitte auf Ihre Fräse anpassen (auch den Weg der Achse pro Schritt des Motors!). Infos über Estlcam und Chinaspindeln
>> http://www.estlcam.de/chinaspindel.php |
Sie wollen in G-Code programmieren? Dann ist das die ideale Lernseite:
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za685/cnc/cnc_tutorial/programmierung.htm
|
Drehzahl- und Vorschub-Berechnung: Ein Service von http://www.carbide-tools.com (auch nicht schlecht zum Einkaufen!) |
| Dieser Service berechnet Ihnen die Drehzahl und den Vorschub speziell für Ihre Anwendung. Geben Sie einfach das zu bearbeitende Material, einige Werkzeugdaten und Ihre Maschinendaten an und Sie bekommen Richtwerte für einzustellende Drehzahl und Vorschub.
|
Ihre Meinung zählt ( Fragen, und Ihre Meinung )! Schreiben Sie bitte > hier